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Heroes zählt neben Space Oddity zu einem der berühmtesten Songs von Bowie. Wie so häufig geht es um ein Paar, das gegen den Rest der Welt für seine Liebe kämpft. Sie lehnen an einer Mauer und stellen sich eine bessere Zukunft vor. Es ist nicht irgendein Paar und es ist nicht irgendeine Mauer. Es ist die Berliner Mauer. Und das Paar kämpft wohl nicht nur gegen politische Mächte, sondern auch gegen die Konventionen der Ehe.

David Bowie und die Berliner Jahre

Ende der 70er Jahre lebte Bowie für einige Zeit in West-Berlin. Er begann seine Zeit in Deutschlands Hauptstadt mit einem kalten Entzug im Haus von Komponist Edgar Froese. Seine Kokainsucht war zum Problem geworden. Ein guter Start in diesen neuen Abschnitt seines Lebens, der unter anderem die sogenannte Berlin-Trilogie hervorbrachte. Den Mittelteil dieser Trilogie nennt er Heroesmit dem gleichnamigen Titelstück, um das es hier gehen soll. Neben diesem Projekt, auf das wir uns gleich fokussieren werden, spielt er an der Seite der berühmten Marlene Dietrich in deren letztem Film mit und produziert die Alben The Idiot und Lust for Life für seinen ebenfalls nach Berlin gezogenen Freund Iggy Pop.

Inspiration Berliner Mauer

Aufgenommen wurden die Stücke der Berliner Periode in den Hansa-Tonstudios, die sich in der Nähe der damals noch Berlin und Deutschland teilenden Mauer befanden. Und so inspirierte die Berliner Mauer Bowie zu folgendem Text:

I, I can remember
Standing by the wall
And the guns, shot above our heads
And we kissed, as though nothing could fall

Während Bowie die Melodie schon fertig gestellt hatte, fehlte ihm noch der Text zum Song. Als er aus dem Fenster blickte, sah er ein Pärchen gegen die Mauer gelehnt. Es war sein Produzent Tony Visconti und seine Freundin Antonia Maass.

Er war damals noch verheiratet, also durfte ich nicht darüber reden. (…) Ich denke, seine Ehe war damals wohl so gut wie vorbei. Und es war ziemlich rührend, denn ich konnte sehen, wie sehr Tony in dieses Mädchen verliebt war. Diese Beziehung wurde zur Inspiration für den Song.
-David Bowie

Heroes wurde im September 1977 veröffentlicht, schaffte es allerdings zunächst nur auf Platz 24 der UK Charts.

Heroes beim „Concert for Berlin“ Festival 1987

Zehn Jahre nachdem Heroes released wurde, spielte Bowie auf einem Festival mitten in West-Berlin, nicht weit von den Hansa-Studios entfernt. Auf dem Platz dem Platz der Republik fand 1987 das dreitägige „Concert for Berlin“ statt. Während Menschen die Mauer nicht überwinden konnten, konnte es die Musik sehr wohl.

Immer mehr Menschen sammelten sich auch auf der Ostberliner Seite der Mauer an. Zu Beginn waren es nur wenige hundert Jugendliche, bald sprach sich die Nachricht vom Festival rum und es wurden tausende. Die Volkspolizei begann gegen die Versammelten vorzugehen und es wurden Rufe laut: „Die Mauer muss weg!“. Die sogenannten Pfingstunruhen, ausgelöst von dem Festival auf westberliner Seite, wurden vom Bürgerrechtler Wolfgang Templin als „spontane Politisierung, die viel mehr als ein paar Jungendliche erfasste“ bezeichnet.

Bowie spielte bei jenem Konzert auch Heroes. Später berichtet er, dass dieser Auftritt einer der emotionalsten Momente auf der Bühne gewesen sei.

Das war ein Doppelkonzert mit der Mauer als Trennwand. Und wir hörten, wie sie auf der anderen Seite jubelten und mitsangen. Selbst jetzt rührt mich das noch zu Tränen.
-David Bowie

Schon bei einem normalen Festival ist die Stimmung unglaublich. Die Luft ist voller Möglichkeiten und man ist elektrisiert von der Musik. Ich glaube man kann sich kaum vorstellen wie euphorisierend und gleichzeitig wie traurig dieses Festival für Berlin gewesen sein muss. Musik hat die Kraft Menschen zu vereinen, zu ermutigen und gemeinsam Grenzen zu überwinden. Klingt pathetisch, ist aber so.

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